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Was würdest Du tun, wenn du keine Angst hättest?

...     Die studierte Wirtschaftspsychologin berichtete den Schülerinnen und Schülern von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, in denen es ihr an Selbstvertrauen gefehlt habe. Das Vertrauen in sich selbst sei jedoch wichtig, erklärte Schulte-Austum, um Ziele zu erreichen, Entscheidungen zu treffen oder Herausforderungen zu begegnen. „Was würdest Du tun, wenn du keine Angst hättest?“, dies sei der entschiedene Satz, der Ihr selbst dabei geholfen habe, Selbstvertrauen zu gewinnen. Dem Abiturjahrgang wurde von der Vertrauensexpertin zudem aufgezeigt, dass Selbstvertrauen im wesentlichen Glauben und Überzeugung an sich selbst sei und das Angst dazu kein Gegensatz darstellt. Selbstvertrauen und Angst seien jeweils ein Teil von einander. Demnach sei das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten die leise Form von Mut, verdeutlicht Schulte-Austum. Zum Ende Ihres Vortrages ließ sie die Schülerinnen und Schüler einander gegenseitig bewundernswerte Eigenschaften auf Zettelchen schreiben, aus denen sie dann ihr persönliches Selbstvertrauen schöpfen können. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von dem Vortrag.  “Gerade kurz vor dem Abitur und angesichts der vielen Wege, die uns danach offen stehen war es echt eine Bereicherung, nicht nur organisatorische Hinweise, sondern auch inspirierende Geschichten zu hören, aus denen man Kraft schöpfen kann.”, sagte Schüler Lukas Sydow anerkennend.

 

Eva Schulte-Austrum brachte in ihrem Vortrag dem Abiturjahrgang auch ihren eigenen Werdegang näher, der sie zu Selbstvertrauen und Glück geführt hat. Mitten in ihrer erfolgreichen Karriere in der Wirtschaft hatte die Wirtschaftspsychologin ein Aha-Erlebnis, welches sie zum Umdenken anregte. Ob sie glücklich sei, war sie gefragt worden. Als sie diese Frage verneinen musste, hat sie sich daraufhin neu orientiert und ihre Karriere aufgegeben. Sie gründete das Projekt „World Trust Project“ und begab sich auf eine Weltreise, um das Phänomen des Vertrauens in verschiedenen Kulturen und Ländern zu erforschen. In über dreihundert Gesprächen mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in den USA, Vietnam, den Niederlanden und zahlreichen weiteren Ländern befasste sie sich mit den Fragen, wie Vertrauen entsteht und was es für Menschen bedeutet.
 

Die professionelle Rednerin aus Münster war auf Einladung von Lehrerin Theresa Ebbeskotte an das Nottulner Gymnasium gekommen, um dort über ihr Thema zu sprechen – Vertrauen. Neben ihrer Tätigkeit als Rednerin und Coach hat Eva Schulte-Austum auch ein Buch über Vertrauen geschrieben, welches am zweiten Mai unter dem Titel „Vertrauen kann jeder“ erscheinen wird.
 

Für die Nottulner Schülerinnen und Schüler, die in wenigen Monaten Ihr Abitur schreiben werden, bot der Vortrag von Eva Schulte-Austum am vergangenen Donnerstag sehr aufweckende und interessante Impulse, über das eigene Selbstvertrauen auch und gerade im Hinblick auf seine schulische, berufliche und persönliche Zukunft nachzudenken. Ein Schüler lobt abschließend: “Ihre Offenheit hat uns sehr beeindruckt – gerade auch, weil Eva Schulte-Austum ihren Appel mit wissenschaftlichem Hintergrund und konkreten Beispielen aus ihrer eigenen Lebensgeschichte verbindet.”  (Hugo Schmidt, Q2, Presse-AG)

 

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