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Sponsorenlauf

Seit achtzehn Jahren veranstalten wir alljährlich einen Sponsorenlauf zu Gunsten verschiedener Hilfsprojekte in Joao Pessoa und anderen Orten Brasiliens. Seit vier Jahren haben wir unser Engagement auf Afrika ausgeweitet.

Gemeinsam mit drei anderen kommunalen Gruppen arbeiten wir im Aktionskreis Joao Pessoa zusammen. Informationen über die gefördeten Projekte und die Verwendung der Spendengelder finden Sie dort.

 

Über 305.000 € in 19 Jahren erlaufen!

 

 

Jahr Einzelergebnis Summe
1997 12.490,37 € 12.490,37 €
1998 21.494,28 € 33.984,65 €
1999 20.145,75 € 54.130,40 €
2000 22.663,97 € 76.794,37 €
2001 21.510,29 € 98.304,56 €
2002 19.893,93 € 118.198,59 €
2003 17.240,00 € 135.438,59 €
2004 18.120,00 € 153.558,59 €
2005 15.517,00 € 169.075,59 €
2006 16.943,51 € 186.019,10 €
2007 13.417,64 € 199.436,74 €
2008 15.940,03 € 215.376,77 €
2009 18.224,94€ 233.601,71 €
2010 18.791,28 € 252.392,99 €
2011 14.066,34 € 266.459,33 €
2012 7.455,45 € 273.914,78 €
2013 9.033,45 € 282.948,23 €
2014 11.006.92 € 293.955,15 €
2015                                 10.515,67 €                                                                                                       304.470,82 €    
     

 

 

"Wir laufen für ..." - Bericht aus Tansania

 

Nottulner besuchten Sr. Raphaela in Tansania

 

„Es ist fast unglaublich, was diese Frau geleistet hat und was sie für die Zukunft noch plant. Alle Achtung!“, so das Fazit der Teilnehmer der Reisegruppe des Aktionskreises Joao Pessoa, die Anfang August  nach Tansania gereist war. Der Aktionskreis unterstützt u.a. die Projekte der Nottulnerin Sr. Raphaela Händler und hat jetzt die Möglichkeit wahrgenommen, deren Aktivitäten direkt zu erleben.

In Ndanda, im äußersten Süden Tansanias, betreibt der Benediktinerorden, zu dem Sr. Raphaela gehört,  ein großes Krankenhaus, das die Ordensfrau und Gynäkologin bis vor wenigen Jahren selbst geleitet und weiterentwickelt hat. Neben der Unterstützung von zwei deutschen Fachärztinnen der Chirurgie und Geldern für Patienten, welche die Behandlung nicht bezahlen können, werden aus Spendengeldern die Kosten für alle Röntgenfilme für HIV/AIDS-Patienten übernommen. Tansania hat eine HIV-Quote von ca. 5 %.

Eine weitere große Aufgabe, die von Sr. Raphaela wesentlich getragen wird, ist die Speisung von rd. 600 Kindern in 13 Kindergärten rund um Ndanda, die täglich einen Brei aus Maismehl, Milch und Zucker bekommen. Für viele Kinder ist das die einzige Mahlzeit am Tag, die auch Proteine enthält.  Ebenso werden die Kosten für den Kauf von Maismehl für die Bedürftigen aus der Pfarrei Ndanda übernommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedürftigen Moslems oder Christen sind. Etwa 90 % der Tansanier sind muslimischen Glaubens.

Für etwa 30 Jugendliche wird das Schulgeld zum Besuch weiterführender Schulen übernommen und langjährige Mitarbeiter des Krankenhauses können sich kostenlos Geld für den Hausbau leihen.

Ihre umfassenden Erfahrungen aus Namibia hat Sr. Raphaela in das HIV/AIDS-Projekt UZIMA (was soviel bedeutet wie „gutes Leben, Wohlergehen“) eingebracht. Die Reiseteilnehmer konnten sich von einem gut strukturierten Präventionsprogramm überzeugen und erhielten in Kleingruppen die einmalige Gelegenheit, die einheimischen Freiwilligen bis in den Busch zu den Hütten begleiten. Die Menschen werden zuhause besucht (home based care) und so der Gesundheitszustand und die Einnahme der Medikamente überprüft. Allein die Fahrt im Geländewagen über die – meist nicht erkennbaren –Sandwege war ein Erlebnis. Regelmäßig werden alle Bewohner in den verstreuten Dörfern zu Aufklärungsveranstaltungen eingeladen und zu freiwilligen HIV-Schnelltests aufgefordert. Auch in den Schulen wird durch Theaterstücke und Spiele eine umfassende Aufklärungsarbeit geleistet, die über die Schüler in die Familien getragen wird.  Schließlich werden in einem Waisenprogramm die leider viel zu vielen Kinder ohne Eltern unterstützt.

In Nyangao, eine gute Fahrstunde von Ndanda entfernt, hat Sr. Raphaela Händler, die seit 1969 (mit 10jähriger Unterbrechung in Namibia) in Tansania arbeitet,  vor Jahren ein weiteres Krankenhaus mit inzwischen etwa 360  Betten aufgebaut. Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt, mit welch einfachen Mitteln doch eine umfassende medizinische Hilfe geleistet werden kann. Etwa 600 Patienten warten täglich in der Ambulanz geduldig auf Untersuchung und Behandlung. Welch ein buntes Bild! Die stationären Patienten müssen von Angehörigen  gepflegt – d.h. gewaschen und mit Essen versorgt – werden. Eine Betreuung über die medizinische  Behandlung hinaus ist zu den geringen Kosten überhaupt nicht möglich.

In Mtwara (ca. 1,1 Mio.EW), direkt am Indischen Ozean gelegen, wurde vor etwa 2 Jahren u.a. mit  Spendengeldern von „Ein Herz für Kinder“  eine Sekundarschule für etwa 230 Schülerinnen und Schüler errichtet. 160 Schülerinnen wohnen im angeschlossenen Internat. Das gesamte Projekt wurde von Sr. Raphaela initiert, geplant und gebaut. Auch das Management  liegt in ihren Händen.

Mit dem Anna-Fond aus dem Erbe ihrer verstorbenen Mutter unterstützt die Nottulnerin begabte Mädchen, die diese Schule besuchen wollen und das Schulgeld nicht bezahlen können.

Bereits seit 16 Jahren gibt es die St. Mary’s Dispencery, eine Station zur ambulanten Behandlung von Patienten und für Entbindungen. Sie wurde jetzt komplett renoviert und leistet unter der Leitung des Ordens medizinische Betreuung in einem für dieses Land gehobenen Standard.

Damit nicht genug. Sr. Raphaela, die inzwischen 71 Jahre alt ist, hat weitere Pläne. Für ein Studentinnenwohnheim „Stella Maris“  liegen die Baupläne fertig in der Schublade. Ein Grundstück ist vorhanden. Die Baugenehmigung wurde gerade während des Besuchs der Nottulner erteilt. Es ist ein großes Anliegen der Ordenfrau, die Bildung und den Schutz der Mädchen und Frauen zu fördern.

Aus diesem Grunde ist die Errichtung eines englischsprachigen Montessori-Kindergartens mit Vorschule ein weiteres Vorhaben. Die Englischkenntnisse – obwohl Amtssprache – sind nur spärlich vorhanden; das Erlernen der Sprache ist aber für die weitere Bildung dringend notwendig. Auch hier sind Pläne fertiggestellt und ein Grundstück ist  vorhanden. Sr. Raphaela wird nicht ruhen, bis auch diese Pläne Realität sind.

Auf die Frage, wie sie das alles schaffe, antwortete Sr. Raphaela: „Das geht nur mit Jesus.“ Diesen tiefen Glauben als Kraftquelle konnten die Nottulner im Kloster miterleben, wo sie an den Gebetszeiten und Gottesdiensten teilnehmen konnten und herzliche Gastfreundschaft und Dankbarkeit erfuhren.

Nach einem touristischen Programm (Safari und Erholung auf Sansibar), kehrte die Gruppe voller Eindrücke und in der Gewissheit zurück,  mit dem Aktionskreis Joao Pessoa und der Unterstützung der Projekte Sr. Raphaelas genau das richtige zu tun. Der Weg in eine positive Entwicklung Afrikas geht nur über Bildung und Gesundheit.

Die Gottesdienste am Weltmissions-Sonntag am 23.  Oktober sollen zu diesem Thema gestaltet werden Am 22. 10. sind abends alle Interessierten ins Pfarrheim eingeladen, wo die Teilnehmer der Reise ihre Eindrücke auch mit Bildern wiedergeben werden. Wer Sr. Raphaela unterstützen möchte: Missions-Prokura Tutzing, Kto: 430 570 986 Kreissparkasse Starnberg (BLZ 702 501 50) für Sr. Raphaela

 

 

"Wir laufen für ..." - Liste der Tansania-Projekte

 

Sr. Raphaelas aktuelle Projekte

 

Gesundheitsprojekte

  • Ndanda Hospital
    • Unterstützung durch zwei Fachärztinnen der Chirurgie
    • Unterstützung sozialer Dienste: z. B. Hilfe für 60 Hydrocephaluskinder
    • Übernahme der Kosten für Röntgenfilme für alle HIV/AIDS-Patienten
    • Übernahme der Kosten für Patienten, die die Gebühren nicht zahlen  können
    • Nyangao Hospital
      • Übernahme des Gehaltes für einen polnischen Chirrugen
      • Jährlicher Beitrag für laufende Kosten
      • Hilfe für besondere Projekte wie Hausrenovierungen, Abwasserprojekt, etc.
      • HIV/AIDS-Projekt UZIMA
        (UZIMA heißt Wohlergehen, gutes Leben)
        • Home based care à Besuch der Infizierten/ Erkrankten zuhause und Betreuung bei der Medikamentenversorgung, Pflege, Versorgung der Familie, soziale Dienste, etc.
        • Prävention durch
          • Aufklärungsveranstaltungen in den Dörfern
          • Aufklärung in den Schulen
  • Waisenprogramm zur nachhaltigen Unterstützung der AIDS-Waisen
  • St. Mary’s Dispencery, Mtwara
    • Poli- und Tagesklinik für ambulante Patienten
    • Geburtshilfe
    • 8 Patientenräume mit 16 Betten
    • Möglichkeit zu röntgen
    • Ambulanzfahrzeug

 

Schulprojekte

  • Aquinas Secondary/High School, Mtwara
    • Planung und Aufbau der kompletten Schule
    • Derzeit rd. 230 Schülerinnen und Schüler
    • Alle Schülerinnen (ca. 180) im angeschlossenen Internat
    • Sr. Raphaela ist Manager of School
    • Finanzierung teilweise durch „Ein Herz für Kinder“
    • Anna Fonds
      • Durch einen Fonds aus dem Erbe ihrer verstorbenen Mutter finanziert Sr. Raphaela das Schulgeld für begabte Mädchen, die das Geld für die Aquinas School nicht aufbringen können (derzeit 20 Mädchen)
      • Domestic School, Nyangao
        • Betrieb einer 2jährigen Haushaltungsschule für Mädchen
        • Education-Projekt, Ndanda
          • Unterstützung von 30 Jugendlichen durch Bezahlung der Schulgelder, damit diese überhaupt eine Schule besuchen können

 

Kindergärten

  • 13 Kindergärten in Ndanda mit ca. 600 Kindern bekommen täglich eine kalorisch angereicherte Mahlzeit aus Maismehl, Zucker und Milch
  • Bau eines neuen Kindergartens in Mtwara (Teilfinanzierung durch „Ein Herz für Kinder“)

 

Unterstützung Bedürftiger

  • Speisung von Hungernden durch Einkauf von Maismehl und Verteilung gemeinsam mit der Pfarrei
  • Hilfe für die Gemeindecaritas für besondere Anliegen z.B. Hausbau
  • Zinslose Darlehn an langjährige Angestellte für den eigenen Hausbau

 

 

Informationen und Fotos vom Sponsorenlauf 2014 >>>

 

Sponsorenlauf  2015 ! Hier finden Sie Fotos und Berichte!   >>>>

Unsere Termine im Überblick

27. September 2017

1. Schulpflegschaftssitzung um 20.00 Uhr im Raum 9.03

1. Schulpflegschaftssitzung um 20.00 Uhr im Raum 9.03
 

02. Oktober 2017

Beweglicher Ferientag

Beweglicher Ferientag
 

03. Oktober 2017

Tag der Deutschen Einheit

Tag der Deutschen Einheit
 
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